Wichtige Investition in den Erhalt der Kulturlandschaft

Erneut ├╝ber 100.000 Euro F├Ârdermittel zur Denkmalerhaltung im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis.Stuttgart. „Das Denkmalförderprogramm des Landes Baden-Württemberg ist seit vielen Jahren eine segensreiche Maßnahme zum Erhalt unserer heimischen Kulturlandschaft“, so der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart anlässlich der heute bekannt gegebenen Zahlen aus der dritten und letzten Tranche des Denkmalförderprogramms 2017. In dieser ersten Förderrunde des Jahres sind erneut drei Projekte in öffentlicher und kirchlicher Trägerschaft aus dem Main-Tauber-Kreis berücksichtigt worden.
Eine Förderung erhalten die evangelische Stadtkirche in Weikersheim zur Dach- und Fassadensanierung im ersten Bauabschnitt in Höhe von 100.100 Euro, zusätzlich fließen 27.300 Euro nach Wertheim Urphar zur Instandsetzung des Dachs der Jakobuskirche. Als drittes Projekt der Denkmalförderung wurde die Kapelle Reisfeld in Igersheim für die nötige Sanierung der Bausubstanz mit knapp 20.000 Euro bedacht. Reinhart erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass neben öffentlichen Einrichtungen auch Privatleute die Möglichkeit haben, Fördergelder aus dem Haushaltstitel für die Denkmalerhaltung im Land zu beantragen. Aus datenschutzgründen erfolge jedoch bei privaten Vorhaben keine gesonderte Veröffentlichung. Insgesamt werden in der dritten Tranche 4,9 Millionen Euro an Kirchen und Kommunen sowie private Antragsteller ausgeschüttet. Zwei weitere Tranchen ergänzen dann im Jahresverlauf zu den insgesamt 16 Millionen Euro des Programms insgesamt. Reinhart rief die Inhaber der örtlichen Baudenkmäler auf, sich auch für die Fördermittel im kommenden Jahr rechtzeitig im Wirtschaftsministerium zu bewerben.
„Es ist eine wichtige Aufgabe, die zahlreichen Kulturgüter unserer Heimat über die Jahrhunderte zu erhalten, so dass auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, die eigenen Ursprünge zu erforschen“, so Reinhart weiter. Nicht zuletzt würden die Maßnahmen zum Erhalt der alten Stadtbilder im Landkreis beitragen, die besonders auch im touristischen Bereich von großer Bedeutung seien. Insgesamt konnten auf diese Weise 358 Vorhaben im Land Baden-Württemberg anteilig durch Landesmittel gefördert werden. Die Investition sei auch ein wichtiges Signal für die touristische Region Main-Tauber, in der auch dank der Fördermittel seit vielen Jahren historische Baudenkmäler erhalten und saniert werden könnten, so Reinhart abschließend. pm
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