Reinhart: Lehrerpreis für vorbildliches Engagement im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis. „Zwei Lehrer des Martin-Schleyer-Gymnasiums wurden mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Hierzu gratuliere ich herzlich“, so der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. Das Pädagogenteam Dorothee Henkel und Stefan Nagelstutz wurden jetzt in der Kategorie „Lehrer: Unterricht innovativ“ mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Ein weiterer Sonderpreis geht an Stefan Kießling vom Kooperationspartner Würth Industrie Service. Die Schule in Lauda-Königshofen, sowie Würth in Bad Mergentheim pflegen seit vielen Jahren eine Bildungspartnerschaft.
„Ich freue mich sehr, dass hier vorbildhaft an einer Schule im Main-Tauber-Kreis der Bezug des Unterrichts zur Berufs- und Arbeitswelt dargestellt wurde“, so Reinhart weiter. Im Seminarfach „Globalisierung“ erforschten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 dabei den Weg einer Schraube von der Eisenerz-Gewinnung bis zum Recycling. Am Ende des Projekts konnte so ein Film erstellt werden, der nun auch das Firmenmuseum des Weltkonzerns Würth ergänzt. „Ein an der Lebenswirklichkeit orientierter Unterricht ist wichtige Voraussetzung für die Schülerinnen und Schüler, um sich auf das spätere Berufsleben vorzubereiten“, so der Abgeordnete. Es sei ein gelungenes Beispiel, wie die regionalen Weltmarktführer hier einen wichtigen Beitrag für die Schulbildung auch außerhalb des Firmeninternen Ausbildungsbetriebs leisten könnten. Den prämierten Lehrern dankte Reinhart ebenfalls herzlich für ihre Leistungen. Ein praxisorientierter und moderner Unterricht mache Lust auf das Lernen und zeige, was engagierte Lehrer mit begeisterten Schülerinnen und Schülern gemeinsam erreichen können. „Wie am einfachen Bauteil einer Schraube die komplexen Zusammenhänge der Globalisierung und die unterschiedlichen Teile der Wertschöpfungskette dargestellt wurden, ist aller Ehren wert“, so Reinhart.
Insgesamt wurden 15 Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus neun Bundesländern mit Preisen geehrt. Jeweils sechs gingen nach Bayern und Nordrhein-Westfalen, je zwei nach Hessen und Niedersachsen und je einer nach Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Der Wettbewerb wird jährlich von der Vodafone-Stiftung und dem Deutschen Philologenverband veranstaltet. Im zehnten Jahr der Preisverleihung beteiligten sich über 4.800 Schüler und Lehrkräfte am Wettbewerb.
 
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